Nachdem wir unsere kreativ rustikal eingerichtete Lodge

in einem der ärmsten Gebiete Tansanias heute morgen verlassen haben, geht es steil hinab durch berauschend schöne Landschaften. Die Hänge duften nach Kräutern, doch neben dem Weg geht es mehrere hundert Meter steil in die Tiefe.

Nach zwei Reifenplatzern und anderen kleineren Schäden erreichen wir das Tal, doch der Weg endet im Nichts. Also schwenken wir in ein Flussbett ein. Die Durchfahrt mit zwei schweren Transportern ist nicht einfach, doch nach bangen zehn Minuten weicht die teilweise hohe Uferböschung einer freien Landschaft. Um eine Straße zu erreichen, fahren wir quer durch ein Dorf abseits der Zivilisation, wo wir von den Menschen wie Außerirdische bestaunt werden.

Endlich ist sie da – unsere Piste. Nach über drei Stunden können wir erstmals in den dritten Gang schalten. Danach geht es zügig weiter. Mitten durch das Zentrum einer Großstadt (Moshi), mit lachenden Menschen und vielen, kleinen, aber auch herzlichen Kontakten, z.B. bei Stopps an Supermärkten. Viel mehr individuelles Erleben, als wir zu Beginn gedacht hätten.