Ein neuer Tag und wieder neue Eindrücke

Wir besichtigen zwei geförderte Schulen, eine in der Landeshauptstadt Kigali und eine ca. eine Fahrstunde südöstlich gelegen.

Das zweite Projekt wurde von Mama Beatrice gegründet. Sie erzählt, wie sie seit ihrer eigenen Schulzeit die Vision hat, ihrer Heimat etwas zurückzugeben. Nach Jahren im Ausland (Südafrika), wo sie inzwischen lebte, überzeugte sie ihren Mann zurückzukehren. Gemeinsam beteten sie, um den richtigen Ort zu finden.

2011 startete sie den ersten Unterricht unter einem Baum, eben hier in Ruanda. Gegen alle Hindernis hielt sie an ihrer Vision fest und ließ sich nicht entmutigen: „Vision is bigger than Cash“. Was für ein Satz vor diesem Hintergrund!!

Kurz darauf lernte Mama Beatrice die Möglichkeit der sozialen Mikrokredite kennen. Für sie ein Geschenk des Himmels, um ihren Traum voranzutreiben.

Heute beschäftigt sie in der Schule „Rise to Shine“ neun Lehrer und betreut über 250 Kinder. Als konkreten nächsten Schritt plant sie die Versorgung der Schule mit Strom und fließendem Wasser. Die Mikrokredite haben ihr geholfen viele Hürden zu nehmen und in nur fünf Jahren eine Schule mit Vorbildfunktion aufzubauen.

Ihre Motivation beschreibt sie mit einem Strahlen im Gesicht so: den Kindern aus dieser ärmeren Region Ruandas die Chance geben, die Potenziale zu entfalten, die Gott in sie hineingelegt hat.