Jahresbericht 2019 –
Mehrwert Nachhaltig Stiftung

Liebe Mandanten und Mandantinnen, liebe Investoren und Investorinnen! Wir haben für Sie wieder unseren Jahresbericht 2019 mit den wichtigsten Daten und Fakten zusammengestellt. Im Rückblick fassen wir dabei nochmals die wesentlichen makroökonomischen Rahmendaten sowie wichtige Parameter innerhalb der Strategie für Sie zusammen. Mit dem Ausblick möchten wir Ihnen gerne unsere Einschätzung für die nächsten Monate zu den Finanzmärkten geben.
Die Vermögensverwaltungsstrategie „Mehrwert Nachhaltig Stiftung“ verzeichnete im Kalenderjahr 2019 einen Wertzuwachs (nach Kosten) von +9,22% bei einer sehr geringen Schwankungsbreite von 2,5 %. Die maximal zulässige Aktienquote in Höhe von 25 % wurde über das gesamte Jahr 2019 ausgeschöpft. Die Liquiditätsquote lag am Ende des Berichtszeitraumes bei 5 %. Der Rentenanteil betrug somit 70 %.

Rückblick:

Das Börsenjahr 2019 war geprägt von politischen Themen. Der nicht enden wollende Streit um den Brexit sowie das schier endlose Gezerre um eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China hielten die Finanzmärkte in Atem und führten zu teils erheblichen Kursschwankungen. Innerhalb des Strategieportfolios lag unser Fokus weiterhin auf Anleihen mit kürzeren bis mittleren Laufzeiten. Die Zielregionen waren dabei weltweit ausgerichtet. Einen Investitionsschwerpunkt setzten wir dabei auf Schwellenländer. Im Aktienbereich dominierte die USA als Anlage-Zielregion. Wir sahen über das gesamte Jahr hinweg in diesen Wirtschaftsräumen eine deutlich höhere Dynamik gegenüber Europa, so dass sich unsere Erwartungen erfüllten und auch entsprechend im Portfolioergebnis nieder schlugen. Die Schwankungsbreite des Portfolios konnte über das gesamte Jahr auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Daher stellt uns das Gesamtresultat aus sehr guter Performance in Verbindung mit einer niedrigen Volatilität für das vergangene Jahr sehr zufrieden.

Ausblick:

Der Start in das Jahr 2020 wird sofort von einem geopolitischen Konflikt überschattet. Die politische und militärische Gemengelage im Iran/Irak macht die Märkte kurzfristig vielleicht etwas unberechenbar. Allerdings zeigten die Börsen sofort Stärke in dem die teilweise deutlichen Tagesverluste sehr schnell wieder ausgeglichen wurden. In schwachen Marktphasen wird demnach rasch wieder gekauft, d.h. niemand möchte einmal mehr wie zu Beginn des vergangenen Jahres 2019 den Zug verpassen und den Fehler wiederholen, zu ängstlich zu sein. Das allerdings birgt auch das Risiko, dass die Kurse allzu rasant anziehen. Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass der Konflikt im Nahen Osten weitere, längere Schatten auf die Entwicklung der Finanzmärkte werfen wird. Für uns sind die anstehenden Quartalszahlen der Unternehmen und vor allem deren Ausblick der wichtigere Indikator für die weitere Entwicklung. Wir gehen grundsätzlich zuversichtlich in das neue Börsenjahr. Die globalen Frühindikatoren bestätigen aktuell eine Trendwende und sichern damit die Märkte nach unten ab. Die Geldpolitik der Notenbanken lässt keine Abkehr von der bisherigen Strategie des “billigen” Geldes erkennen. Wir gehen davon aus, dass das Zinsniveau auf längere Zeit tief bleiben wird. Eine Verknappung auf der Liquiditätsseite ist eher unwahrscheinlich, so dass auch weiterhin viel Kapital in die Finanzmärkte fließen wird. Nachhaltigen Geldanlagen kommt dabei eine immer bedeutendere Rolle zu.