Daten:

Die Vermögensverwaltungsstrategie „Mehrwert Nachhaltig Defensiv“ verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres einen Wertzuwachs (nach Kosten) von 5,63 %. Die maximale Aktien-quote von 25 % wurde über das gesamte Quartal vollständig ausgeschöpft. Aktuell beträgt der Aktienanteil im Portfolio 25 % und der Rentenanteil 75 %.

Rückblick:

Das erste Quartal dieses Jahres war geprägt von erheblichen Verwerfungen an den internatio-nalen Kapitalmärkten in Folge der Corona-Krise. Die Voraussetzungen für ein ansprechendes zweites Quartal waren daher denkbar schlecht. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer war auf ein historisches Tief gesunken. Wie so oft kam es dann aber ganz anders als erwartet. Die Börsen zeigten im Verlauf der letzten Monate eine beeindruckende Entwicklung und Stärke, trotz aller Hiobsbotschaften aus Politik und Wirtschaft. Die wichtigen Notenbanken führten schnell und zielgerichtet konzertierte Aktionen zur Stützung der Finanzmärkte durch. Selten sah man in der Vergangenheit ein derart abgestimmtes Verhalten. Flankiert wurden diese geld-politischen Maßnahmen von gewaltigen Finanzhilfen und Konjunkturprogrammen der Indust-riestaaten. Dies führte zu einer Stabilisierung der Märkte und im weiteren Zeitverlauf sogar zu positiven Entwicklungen. Innerhalb der Strategie wurden bestehende Rentenpositionen ge-tauscht bzw. Liquidität zugunsten von Rentenpositionen wie zum Beispiel Green Bonds abge-baut. Die Strategie Mehrwert Defensiv konnte im Betrachtungszeitraum besser abschneiden als der entsprechende Vergleichsindex.

Ausblick:

Die Notenbanken sorgen auch weiterhin für gewaltige Liquiditätsschübe. Aber auch abseits der Notenbanken drängt frisches Geld ins Finanzsystem: Die US-Regierung plant ein weiteres Inf-rastrukturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Volumen: 1 Billion $! Das überreichlich
vorhandene Zentralbankgeld verschleiert nach unserer Einschätzung aktuell die Sicht auf die durchaus vorhandenen, kurzfristigen Risiken. Das trifft natürlich insbesondere auf den Aktien-markt zu. Angesichts der weiterhin hohen konjunkturellen Risiken liegt die Befürchtung einer Übertreibung der Aktienmärkte durchaus nahe. Insofern wäre eine Konsolidierung wünschens-wert. Eine Erholung der Wirtschaft wird kommen, aber nicht kurzfristig. Die nächsten Quartale bleiben daher ruppig. Die aufgelegten Konjunkturprogramme dürften ihre volle Wirkung frühes-tens ab nächstem Jahr entfalten. Wir werden daher das Portfolio weiterhin mit ruhiger Hand fortführen und ausgewählte Fondsinvestments in aussichtsreichen Renten- und Aktienmärkten suchen.

Wichtiger Hinweis: Der vorliegende Bericht wurde von der BfV Bank für Vermögen AG auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informatio-nen erstellt. Hinsichtlich der von Dritten hinzugezogenen Informationen und Quellen hat die BfV Bank für Vermögen AG nur eine Auswahl getroffen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen bzw. hinzugezogenen Informationen, Quellen und Analyseergebnissen übernimmt die BfV Bank für Vermögen AG keine Haftung. Die Darstellung erfolgt insoweit aus rein informatorischen Zwecken. Alle Aussagen in dem Bericht können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die BfV Bank für Vermögen AG trifft insoweit keine Verpflichtung, den Bericht zu aktualisieren. Die in dem Bericht enthaltenen Informationen sind daher weder als Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Investmentanteilen oder anderen Finanzinstrumenten oder zur Vermittlung solcher Geschäfte oder anderer wert-papierbezogener Dienstleistungen zu verstehen. Der Bericht stellt insbesondere auch keine Anlageberatung dar. Die Angaben in dem Bericht ersetzen nicht eine individuelle, anleger- und anlagegerechte Beratung.

Daten:

Die Vermögensverwaltungsstrategie „Mehrwert Nachhaltig Ausgewogen“ verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres einen Wertzuwachs (nach Kosten) von 7,09 %. Die maximale Aktienquote von 50 % wurde über das gesamte Quartal nicht vollständig ausgeschöpft. Aktuell beträgt der Aktienanteil im Portfolio 36 %, der Rentenanteil 50 % und der Anteil liquider Mittel 14 %.

Rückblick:

Das erste Quartal dieses Jahres war geprägt von erheblichen Verwerfungen an den internatio-nalen Kapitalmärkten in Folge der Corona-Krise. Die Voraussetzungen für ein ansprechendes zweites Quartal waren daher denkbar schlecht. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer war auf ein historisches Tief gesunken. Wie so oft kam es dann aber ganz anders als erwartet. Die Börsen zeigten im Verlauf der letzten Monate eine beeindruckende Entwicklung und Stärke, trotz aller Hiobsbotschaften aus Politik und Wirtschaft. Die wichtigen Notenbanken führten schnell und zielgerichtet konzertierte Aktionen zur Stützung der Finanzmärkte durch. Selten sah man in der Vergangenheit ein derart abgestimmtes Verhalten. Flankiert wurden diese geld-politischen Maßnahmen von gewaltigen Finanzhilfen und Konjunkturprogrammen der Indust-riestaaten. Dies führte zu einer Stabilisierung der Märkte und im weiteren Zeitverlauf sogar zu positiven Entwicklungen. Wir sind mit ausreichend Liquidität innerhalb der Strategie in das zweite Quartal gestartet. Dieser Umstand hat es möglich gemacht sukzessive Aktienpositionen aufzubauen. Der Aufbau neuer Positionen sowie der Nachkauf in bestehende Positionen wur-den dabei parallel durchgeführt. Einen Schwerpunkt des Portfolios bildeten dabei unsere the-matischen Aktienanlagen in nachhaltige Spezialinvestments und Gesundheit bzw. Staatsanlei-hen im Rentenbereich. Die Strategie Mehrwert Ausgewogen konnte im Betrachtungszeitraum besser abschneiden als der entsprechende Vergleichsindex.

Ausblick:

Die Notenbanken sorgen auch weiterhin für gewaltige Liquiditätsschübe. Aber auch abseits der Notenbanken drängt frisches Geld ins Finanzsystem: Die US-Regierung plant ein weiteres Inf-rastrukturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Volumen: 1 Billion $! Das überreichlich vorhandene Zentralbankgeld verschleiert nach unserer Einschätzung aktuell die Sicht auf die durchaus vorhandenen, kurzfristigen Risiken. Das trifft natürlich insbesondere auf den Aktien-markt zu. Angesichts der weiterhin hohen konjunkturellen Risiken liegt die Befürchtung einer Übertreibung der Aktienmärkte durchaus nahe. Insofern wäre eine Konsolidierung wünschens-wert. Eine Erholung der Wirtschaft wird kommen, aber nicht kurzfristig. Die nächsten Quartale bleiben daher ruppig. Die aufgelegten Konjunkturprogramme dürften ihre volle Wirkung frühes-tens ab nächstem Jahr entfalten. Korrekturen an den Börsen sind nach unserer Einschätzung willkommene Gelegenheiten, um Positionen weiter auszubauen. Daher werden wir unsere bis-her erfolgreiche Vorgehensweise auch in den kommenden Monaten mit ruhiger Hand fortfüh-ren. Eile ist nicht geboten!
Wichtiger Hinweis: Der vorliegende Bericht wurde von der BfV Bank für Vermögen AG auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informatio-nen erstellt. Hinsichtlich der von Dritten hinzugezogenen Informationen und Quellen hat die BfV Bank für Vermögen AG nur eine Auswahl getroffen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen bzw. hinzugezogenen Informationen, Quellen und Analyseergebnissen übernimmt die BfV Bank für Vermögen AG keine Haftung. Die Darstellung erfolgt insoweit aus rein informatorischen Zwecken. Alle Aussagen in dem Bericht können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die BfV Bank für Vermögen AG trifft insoweit keine Verpflichtung, den Bericht zu aktualisieren. Die in dem Bericht enthaltenen Informationen sind daher weder als Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Investmentanteilen oder anderen Finanzinstrumenten oder zur Vermittlung solcher Geschäfte oder anderer wert-papierbezogener Dienstleistungen zu verstehen. Der Bericht stellt insbesondere auch keine Anlageberatung dar. Die Angaben in dem Bericht ersetzen nicht eine individuelle, anleger- und anlagegerechte Beratung.

Liebe Mandantin und Mandant, liebe Investorin und Investor!

Wie gewohnt möchten wir Ihnen gerne auf diesem Wege unsere aktuelle Markteinschätzung zukommen lassen und Sie über die aktuellen Entwicklungen der jeweiligen nachhaltigen Vermögensverwaltungsstrategien informieren.

Makroökonomische Marktentwicklung

Konjunkturelle Faktoren sind derzeit eher nicht die Gründe, die die Kurse derart dynamisch nach oben treiben. Der Blick an der Börse ist immer in die Zukunft gerichtet und die Zeit nach Corona wird bereits heute versucht in die Kurse einzupreisen. Das ist ein völlig normaler Vorgang und auch wünschenswert. Jedoch lassen die aktuellen Kursentwicklungen schon wieder ein Stück weit zu viel Euphorie und Optimismus anmuten, befinden wir uns doch gerade inmitten einer schweren Wirtschaftskrise. Die eigentlichen Turbos für die Aktienmärkte sind und bleiben die Notenbanken. Derzeit werden von ihnen Hunderte von Milliarden Dollar in die Märkte gepumpt, um die konjunkturellen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Angesichts mangelnder Alternativen fließt ein Großteil davon in die Aktienmärkte und treibt die Kurse nach oben. Dem gegenüber stehen die Gewinnprognosen der Unternehmen. Diese befinden sich derzeit im Sinkflug. Infolge dessen fällt die Bewertung des Marktes mittlerweile recht hoch aus. Die wirtschaftlichen Folgen des weltweiten lock down werden vor allem in den kommenden Quartalen ihre volle Durchschlagskraft entfalten. Daraus resultierend dürften die Aussichten für das Jahr 2020 eher überaus pessimistisch sein. Analysten rechnen mit einem Gewinnrückgang der Unternehmen von über 20 %. Erst ab dem ersten Quartal 2021 gehen sie wieder von steigenden Gewinnen aus. Dass die Kurse an den Aktienmärkten dennoch eine derartige Dynamik aufweisen zeigt die ganze Kraft der Notenbank-Milliarden, die derzeit massiv die Märkte fluten. Es ist daher nach unserer Einschätzung richtig und wichtig an den derzeit positiven Entwicklungen der Finanzmärkte zu partizipieren, aber weiterhin mit dem gebotenen Maß an Vorsicht.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Offensiv:

Aktuell sind wir mit 67 % in Aktienfonds investiert. Die freie Liquidität beläuft sich derzeit auf 33 %. Im Monat Mai wies die Strategie eine Rendite nach Kosten in Höhe von +2,90 % aus. Im laufenden Jahr beträgt die Rendite bis dato -3,60 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt nahezu unverändert 10,60 %. Auch im Monat Mai ist es gelungen die Verluste, ausgelöst durch die Corona-Krise, weiter zu verringern. Wir haben die Aktienquote im Mai weiter geringfügig angehoben. Unsere Investitionsstrategie der kleinen Schritte wurde damit konsequent fortgeführt. Im Rückblick waren die entscheidenden Faktoren für uns, dass wir zu keinem Zeitpunkt voll investiert gewesen sind und stets ausreichend Liquidität in den Portfolios vorhielten. Dadurch konnten die Verluste im Zuge der erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten begrenzt werden. Wir sind parallel nicht vollständig aus unseren Aktieninvestments ausgestiegen, sondern waren stets mit einem zwar reduzierten aber immer noch signifikanten Portfolioanteil investiert. Dadurch konnte das Portfolio an dem positiven Verlauf der Börsen der letzten Wochen sehr gut partizipieren. Gleiches gilt für unsere neuen Engagements der letzten Wochen im Zuge des sukzessiven Ausbaus der Aktienquote. Das aktuelle Liquiditätspolster von rund einem Drittel des Portfoliowertes schafft ein sehr hohes Maß an Handlungsspielraum für weitere interessante Investments in den nächsten Wochen und Monaten.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Ausgewogen:

Die ausgewogene Nachhaltigkeitsstrategie wies im Monat Mai ein Plus von 1,71 % nach Kosten aus. Damit beläuft sich das aktuelle Jahresergebnis bis dato auf -3,89 % nach Kosten. Wir sind derzeit 36 % in Aktien und 49 % in Rentenfonds investiert. Die Liquidität beläuft sich aktuell auf 15 %. Die Schwankungsbreite beträgt derzeit nahezu unverändert 7,10 %. Auch im Monat Mai ist es gelungen die Verluste, ausgelöst durch die Corona-Krise, weiter zu verringern. Wir haben die Aktienquote im Mai weiter geringfügig angehoben und Rentenpositionen getauscht im Zuge neuer qualitativer Bewertungen. Das Portfolio ist sowohl renten- wie auch aktienseitig über mehrere Sektoren und Branchen breit diversifiziert. Das aktuelle Liquiditätspolster lässt uns ausreichend Handlungsspielraum bezüglich einer weiteren schrittweisen Erhöhung des Aktienengagements. Im Rentenbereich setzen wir den Schwerpunkt auf Staatsanleihen guter Schuldner, ergänzt durch den privaten Sektor der Unternehmensanleihen. Green-Bonds finden hier ebenso eine Berücksichtigung. Die Schwellenländer erachten wir weiterhin als lohnenswertes Zielinvestment. Diese sind im Portfolio entsprechend mit einer nennenswerten Position vertreten.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Defensiv:

Die defensive Nachhaltigkeitsstrategie verzeichnete im Monat Mai ein Plus von 1,29 % nach Kosten. Im Jahresverlauf ergibt sich eine Rendite bis dato von -3,93 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt nahezu unverändert 5,30 %. Die Allokation setzt sich zusammen aus einer Aktienquote von 25 % und einer Rentenquote von 75 %. Auch im Monat Mai ist es gelungen die Verluste, ausgelöst durch die Corona-Krise, weiter zu verringern. Wir haben die maximale Aktienquote auch im Mai weiter vollständig ausgenutzt. Dadurch konnte trotz des defensiven Charakters der Strategie eine höhere Dynamik im Portfolio erzeugt werden. Das Portfolio ist sowohl renten- wie auch aktienseitig über mehrere Sektoren und Branchen breit diversifiziert. Im Rentenbereich setzen wir den Schwerpunkt auf Staatsanleihen guter Schuldner, ergänzt durch den privaten Sektor der Unternehmensanleihen. Green-Bonds finden hier ebenso eine Berücksichtigung. Die Schwellenländer erachten wir weiterhin als lohnenswertes Zielinvestment. Diese sind im Portfolio entsprechend mit einer nennenswerten Position vertreten.

Nachhaltigkeit

Das Anlagevolumen von nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland ist auch in 2019 deutlich gestiegen! Das zeigt der neue aktuelle Marktbericht vom Forum nachhaltiger Geldanlagen (FNG). Danke, dass Sie dazu mit beitragen!

Ihr MehrWert Assetmanagement

Liebe Mandantin und Mandant, liebe Investorin und Investor! Wie gewohnt möchten wir Ihnen gerne auf diesem Wege unsere aktuelle Markteinschätzung zukommen lassen und Sie über die aktuellen Entwicklungen der jeweiligen nachhaltigen Vermögensverwaltungsstrategien informieren.

Makroökonomische Marktentwicklung

Die Stärke und damit Kontur des gegenwärtigen Wachstumseinbruchs hängen sehr stark von der Ausbreitung des Coronavirus und davon ab, wie erfolgreich es mit weniger strengen Maßnahmen eingedämmt werden kann. Unter der Annahme, dass die medizinische Behandlung und die Entwicklung eines Impfstoffs gut vorankommen und die Strenge der Eindämmungsmaßnahme abnimmt, sind die Chancen für eine zunehmende Erholung gegeben. Dies trifft besonders auf Länder zu, in denen die Eindämmungsmaßnahmen früh ergriffen wurden und diese damit über mehr Spielraum bei der Wiederöffnung verfügen. Zudem spielt die Fähigkeit, die negativen Auswirkungen auf die finanziellen Bedingungen aufzufangen und die Einnahmeverluste, Entlassungen und Ausfälle durch die Öffentlichkeit auszugleichen, eine wichtige Rolle. China und andere asiatische Wirtschaftsnationen haben frühzeitige Eindämmungsmaßnahmen implementiert, gleiches gilt für einige europäische Staaten. Die schleppende Einführung der Maßnahmen in den USA könnte allerdings zunächst ein Hemmnis darstellen und den Erholungszyklus ausweiten. Dadurch wäre das Erreichen des Vorkrisenniveaus erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlich. Auf Ebene der Unternehmen werden die realen wirtschaftlichen Schäden wohl erst in den kommenden Monaten sichtbar werden. Daher werden die Zahlen zum dritten und vierten Quartal weitaus mehr Aussagekraft besitzen als die bisherigen Ergebnisse. Gewinnwarnungen dürften dann zur Tagesordnung gehören. Inwieweit diese bereits in den heutigen Kursen eingepreist sind bleibt abzuwarten. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen in der Krise und sehr wahrscheinliche Wirtschaftsförderprogramme nach der Krise im Zusammenspiel mit den geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken sollten jedoch zu einer globalen wirtschaftlichen Stabilisierung im Zeitverlauf führen.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Offensiv:

Aktuell sind wir mit 60 % in Aktienfonds investiert. Die freie Liquidität beläuft sich derzeit auf 40 %. Im Monat April wies die Strategie eine Rendite nach Kosten in Höhe von +6,37 % aus. Im laufenden Jahr beträgt die Rendite bis dato -7,26 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt 10,56 %. Ein signifikanter Teil der Verluste, ausgelöst durch die aktuelle Krise, konnte im abgelaufenen Monat bereits wieder wettgemacht werden. Wir haben die Aktienquote im April um insgesamt 4 % angehoben. Investitionsschwerpunkte waren dabei die Bereiche Informationstechnologie, Gesundheit sowie Alternative Energien. Die Strategie weist auch weiterhin im laufenden Jahr im Vergleich eine erheblich bessere Performance aus als die wichtigsten Indizes weltweit. Das hohe Maß an Diversifikation über verschiedene Regionen und Branchen sowie die Investments in spezielle nachhaltige Themenfonds spielten dabei eine maßgebliche Rolle. Entscheidend war aber auch, dass wir zu keinem Zeitpunkt voll investiert gewesen sind und stets ausreichend Liquidität in den Portfolios vorhielten. Dadurch konnten die Verluste im Zuge der erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten begrenzt werden. Darüber hinaus versetzt uns diese Konstellation aktuell und in den nächsten Wochen und Monaten in die sehr günstige Lage sukzessive investieren zu können. Ruhe und Augenmaß sind für uns dabei zwei sehr wichtige Faktoren, da es für eine globale Entwarnung noch deutlich zu früh ist. Wir gehen auch weiterhin von höheren Schwankungsbreiten, je nach Nachrichtenlage, aus.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Ausgewogen:

Die ausgewogene Nachhaltigkeitsstrategie wies im Monat April ein Plus von 4,49 % nach Kosten aus. Damit beläuft sich das aktuelle Jahresergebnis bis dato auf -6,56 % nach Kosten. Wir sind derzeit 33 % in Aktien und 52 % in Rentenfonds investiert. Die Liquidität beläuft sich aktuell auf 15 %. Die Schwankungsbreite beträgt derzeit 7,0 %. Ein größerer Teil der Verluste, ausgelöst durch die aktuelle Krise, konnte im abgelaufenen Monat bereits
wieder wettgemacht werden. Wir haben die Aktienquote im Monat April vorsichtig um 2 % für diese Strategie erhöht. Investitionsschwerpunkt war der Bereich Alternative Energien. In einem zweiten Schritt haben wir zusätzlich Liquidität abgebaut zu Gunsten eines weltweiten anlegenden Staatsanleihefonds. Dieser soll einen Mehrertrag gegenüber dem reinen
Geldmarkt erzielen. Das bisherige Ergebnis im laufenden Jahr fällt trotz negativer Rendite gemessen an den jüngsten turbulenten Kapitalmarktentwicklungen nach wie vor sehr moderat aus. Das hohe Maß an Diversifikation aktienseitig über verschiedene Regionen und Branchen sowie rentenseitig über ausgewählte Anleihen haben dazu entscheidend
beigetragen. Entscheidend war aber auch, dass wir zu keinem Zeitpunkt voll investiert gewesen sind und stets ausreichend Liquidität in den Portfolios vorhielten. Dadurch konnten die Verluste im Zuge der erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten begrenzt werden.
Darüber hinaus versetzt uns diese Konstellation aktuell und in den nächsten Wochen und Monaten in die sehr günstige Lage sukzessive investieren zu können. Dies ist insbesondere für eine aktive, marktangepasste Steuerung der Aktienquote von großer Bedeutung. Ruhe
und Augenmaß sind für uns dabei zwei sehr wichtige Faktoren, da es für eine globale Entwarnung noch deutlich zu früh ist. Wir gehen auch weiterhin von höheren Schwankungsbreiten, je nach Nachrichtenlage, aus.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Defensiv:

Die defensive Nachhaltigkeitsstrategie verzeichnete im Monat April ein Plus von 3,16 % nach Kosten. Im Jahresverlauf ergibt sich eine Rendite bis dato von -5,93 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt 5,25 %. Die Allokation setzt sich zusammen aus einer Aktienquote von 25 % und einer Rentenquote von 75 %. Ein größerer Teil der Verluste, ausgelöst durch die aktuelle Krise, konnte im abgelaufenen Monat bereits wieder wett gemacht werden. Wir haben die Aktienquote im April auf die maximal zulässige Quote hochgefahren. Hintergrund dieser Entscheidung war, den strategiebedingt engeren Spielraum im Aktienbereich voll zu nutzen, um einen Mehrertrag gegenüber dem Geld- und Rentenmarkt und damit zusätzliche Dynamik zu generieren. Zielinvestitionen waren dabei die Bereiche Alternative Energien sowie Gesundheitswesen. Als flankierende Maßnahme im Gesundheitssektor führten wir einen Positionstausch durch hin zu einem breiter ausgerichteten Investmentfonds. Im Rentenbereich haben wir unser Engagement im Bereich Grüne Anleihen sowie Staatsanleihen mit weltweiter Ausrichtung verstärkt. Das bisherige Ergebnis im laufenden Jahr fällt trotz negativer Rendite gemessen an den jüngsten turbulenten Kapitalmarktentwicklungen weiterhin sehr moderat aus. Das hohe Maß an
Diversifikation aktienseitig über verschiedene Regionen und Branchen sowie rentenseitig über ausgewählte Anleihen haben dazu entscheidend eigetragen. Ruhe und Augenmaß sind für uns dabei zwei sehr wichtige Faktoren, da es für eine globale Entwarnung noch deutlich zu früh ist. Wir gehen auch weiterhin von höheren Schwankungsbreiten, je nach Nachrichtenlage, aus.

Fact Sheets unter: https://www.mehrwert-finanzen.de/die-nachhaltige-vermoegensverwaltung/

Nachhaltigkeit:

Copernicus Klimadienst: 2019 war Europas heißestes Jahr

Am EarthDay2020 hat der Copernicus Klimadienst den Bericht „European State of the Climate 2019“ veröffentlicht. Demnach war 2019 knapp das wärmste Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen, dicht gefolgt von 2014, 2015 und 2018. Elf der 12 wärmsten Jahre fallen in die letzten zwanzig Jahre. In ihrem Bericht führen sie aus, dass der Niederschlag im Jahresmittel durchschnittlich aber ausgeprägt mit starken regionalen Unterschieden war. Insgesamt warme und trockene Bedingungen sowie zwei Hitzewellen im Sommer haben zu Dürrebedingungen in Zentraleuropa geführt. Veranschaulicht wird das durch die wesentlich geringere Bodenfeuchte und die Beobachtung von Vegetations-Anomalien. Besonders plastisch war das auch in Norddeutschland zu beobachten.

Trotz der zwei ausgeprägter Hitzewellen in Zentral- und Westeuropa und Dürrebedingungen über Teile des Sommers, war der Niederschlag am Ende des Jahres höher als der Durchschnitt über die westlichen und südlichen Teile des Kontinents: Schwere Regenfälle und auch Starkregen haben teilweise zu großen Flutereignissen geführt. Bemerkenswert war auch die deutlich unterdurchschnittliche Anzahl der Regentage in weiten Teilen Deutschlands – bis zu 30 Tage weniger als im langjährigen Mittel. Der Trend abnehmender Meereisbedeckung im europäischen Teil der Arktis in den letzten Jahren setzte sich 2019 fort. Die Durchschnittstemperatur lag 0,9° über dem langjährigen Mittel – damit war es 2019 in der europäischen Arktis allerdings das kälteste Jahr seit 2010. Die aktuellen Daten zu globalen Klimaindikatoren unterstreichen den anhaltenden Trend der vergangenen Jahrzehnte mit stetigem Anwachsen der Treibhausgas-Emissionen, Rückgang von Gletschermassen und Verlust an Eisbedeckung unter polaren Bedingungen, welches zu einen weiteren Anstieg des Meeresspiegel beitrug.

Der Copernicus Klimadienst überwacht den Klimawandel in Europa und weltweit. Er nutzt hierfür eine Vielzahl von Klimaindikatoren, die mit Satellitendaten, boden-, luft- und seegestützten Messsystemen erhoben werden und in Klimamodellen Eingang finden. Der Copernicus Klimandienst wird vom Europäischen Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage im Rahmen des Europäischen Copernicus-Programms umgesetzt.
Quelle: Copernicus

Ihr MehrWert Assetmanagement

In der schwierigen Zeit von Corona setzt sich die MehrWert das Ziel, Mandanten, Geschäftsführern und Experten zum Austausch zu ermutigen. Das Resultat ist eine elfteilige Livestreamserie, in der Experten der verschiedensten Branchen Ihr Fachwissen teilen.

In unserer Mediathek können Sie die Aufzeichnungen ansehen

Ob Vermögensverwaltung, Sparplan oder Vermögenswirksame Leistungen: seit April 2020 können Fonds der MehrWert Strategien einzeln oder in Modellportfolien ganz einfach online in der Investmentwelt gekauft und verwaltet werden. Volldigital, nachhaltig, gut.

Zur Investmentwelt

Die grüne Bioagrarversicherung wurde in Zusammenarbeit mit der GHV als Spezialversicherer für Land- und Forstwirtschaft entwickelt und ist einmalig in der Branche. Sie bietet Biolandwirten, Biowinzern und Biogärtnern einen erstklassigen Versicherungsschutz und wurde speziell für die Bedürfnisse von Biobetrieben konzipiert.

Oder besuchen Sie

MehrWert Online

für einfache Online-Abschlüsse und Depoteröffnungen